Gitarre

Die Gitarre (von griech. κιθάρα) hat ihren Ursprung in der Kithara einem leierartigen Instrument. Die Gitarre ist ein Musikinstrument aus der Familie der Kastenhalslauten. Betrachten man die Prozedur der Tonerzeugung ist sie ein Saiteninstrument, die Spieltechnik stellt sie als Zupfinstrument dar. Bei der Tonerzeugung wird zwischen akustischen und elektrischen Gitarren (E-Gitarren) unterschieden. Neben der gewöhnlichen akustischen Gitarre gibt es Sonderformen: Flamenco-Gitarren, Gitarren für Linkshänder, Zwölfsaitige Gitarren und Doppelhalsgitarren. Instrumente, mit der die heutige Gitarre verwandt ist, wurden bereits vor 5000 Jahren genutzt. Sie ähnelten der Laute und funktionierten nach demselben Prinzip des Saitenzupfens. Der direkte Vorläufer der heutigen Gitarre ist die spanische Vihuela aus der Renaissance. Sie hat einen schmalen Korpus und eine Wirbelplatte. Die klassische Gitarrenmusik erlebte ihre Blütezeit Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien, Paris und wenig später auch in London. Etwa zu dieser Zeit vervollkommnte der Gitarrenbauer Antonio de Torres das Instrument hinsichtlich ihrer Form und Abmessungen, Anordnung der Decken-Verleistung und mechanischen Details. Die "Torres-Gitarre" gilt bis heute als Grundlage jeder klassischen Konzertgitarre geblieben. Die gängigen Spieltechniken der Anschlagshand sind: Zupfen (engl. picking), Schlagen (engl. strumming), Dämpfen (engl. muting) und perkussive Effekte.

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